Ernährungsbedingter Haarausfall - Die Rolle der Nahrung

Die Befindlichkeit des Körpers wird durch die Ernährung enorm beeinflusst. Auch der Haarwuchs kann aufgrund von falscher Ernährung vermindert oder eingestellt werden. Die Haarfollikel benötigen einige Nährstoffe für die Entwicklung gesunder Haare. Besonders wichtig sind die Spurenelemente Zink, Eisen und Kupfer. Die Struktur der Haare ist ebenso von den Elementen abhängig wie das Wachstum. Ein dauerhafter Mangel dieser Substanzen kann diffusen Haarausfall auslösen.

Zink und Eisen

Zink ist für die Stabilität der Haare verantwortlich. Wird über die Ernährung nur wenig oder kein Zink aufgenommen, äußert sich dieser Mangel häufig mit brüchigen Haaren. Das gesamte Haar wird empfindlich und matt, bei andauerndem Mangel fallen die Haare aus.
Eisen ist ebenfalls für die Stabilität der Haare, aber auch für die Dichte des Haarwuchses verantwortlich. Ein dauerhafter Eisenmangel kann nicht nur eine Veränderung des Blutbildes auslösen, sondern die Ursache für diffusen Haarausfall sein.

Biotin

Biotin ist ein wichtiger Bestandteil des Körpers, der für den Haarwuchs und die Stabilität der Fingernägel verantwortlich ist. Bei einem Biotinmangel werden die Haare zunächst matter und fallen dann aus. Dieser Prozess wird oft erst spät bemerkt, da die Haare nach und nach ausfallen und zunächst dünner wirken. Studien haben belegt, dass Haarausfall durch die Gabe von Biotin gemildert oder gar gestoppt werden kann.

Fast-Food und Mangelernährung

Eine falsche Ernährung ist heute ein Volksproblem, da viele Menschen schlichtweg kaum Zeit für die Nahrungsaufnahme haben. Anstelle einer gesunden Mahlzeit wird Fast-Food gegessen und der Körper bekommt immer weniger Nährstoffe. Fast-Food hat nicht nur negative Auswirkungen auf das Gewicht, sondern auch auf den Vitaminhaushalt des Körpers. Wer sich dauerhaft von fettreichen und vitaminarmen Nahrungsmitteln ernährt, hat mit Folgeerscheinungen zu rechnen, die den ganzen Körper betreffen. Neben einem verminderten Antrieb und dauerhafter Müdigkeit ist Haarausfall oft eine Folge von falscher Ernährung. Um ernährungsbedingten Haarausfall zu behandeln muss die Ernährung umgestellt werden. Ein besonders wichtiger Baustein einer gesunden Ernährung ist Obst. Wissenschaftler empfehlen den Konsum von fünf kleinen Portionen Obst pro Tag, um den Bedarf an Vitaminen zu decken.

Diät als Auslöser von Haarausfall

Auch eine Diät kann der Auslöser für Haarausfall sein. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn die Kalorienzahl von 1000 Kcal täglich unterschritten wird. Der Körper bekommt dann nicht mehr genug Nährstoffe und die Gefahr des Haarausfalls ist gegeben. In der Regel normalisiert sich der Haarwuchs jedoch nach Beendigung der Diät.
Falsche Ernährung in Form von Bulimie oder Magersucht hat sehr oft Haarausfall zur Folge, da diese Erkrankungen immer mit Mangelerscheinungen einhergehen.
Im Falle von Haarausfall durch eine Essstörung muss zunächst die Grunderkrankung bekämpft werden, bevor der Haarwuchs durch Vitamingabe wieder angeregt werden kann.

Grundbedarf des Körpers

Die Haare werden oftmals auch als Spiegel des Körpers bezeichnet. Personen mit dünnen, matt wirkenden Haaren leiden häufig unter Vitaminmangel oder falscher Ernährung. Auch die Fingernägel spiegeln viele Erkrankungen wieder, beispielsweise durch Risse oder weiße Flecken. Der menschliche Körper hat einen Grundbedarf verschiedenster Nährstoffe. Nur wenn er diese regelmäßig zugeführt bekommt, kann der Organismus funktionieren. Nicht jeder Mensch ist in der Lage sämtliche Nährstoffe über die Nahrung aufzunehmen. Wer beispielsweise auf viele Obst- und Gemüsesorten allergisch reagiert, hat fast immer mit Mangelerscheinungen zu rechen. In Folge dessen kann sich diffuser Haarausfall einstellen, der nur mit regelmäßiger Vitaminzufuhr ausgeglichen werden kann. Eine Möglichkeit für die Betroffenen ist die Einnahme von Vitaminpräparaten.

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